Bilanz 2014-2018

Die Arbeit als Primarschulpräsidentin bereitet mir viel Freude. Sie ist vielseitig und abwechslungsreich. Die Primarschule ist eine Grossunternehmung mit rund 500 Mitarbeitenden und 2800 Schülerinnen und Schülern. Die Themen und Aufgabengebiete sind spannend und herausfordernd. Bildung ist das wichtigste Gut in unserer Gesellschaft und Bildung für alle die Basis für ein selbstbestimmtes und friedliches Leben. Die Primarschule bildet unsere Kinder sozial, gestalterisch und geistig auf ein Leben in unserer Gesellschaft vor. 

Die ersten drei Jahre meiner Amtszeit waren sehr abwechslungs- und lehrreich. Am meisten beeindruckt hat mich die grosse Motivation aller Mitarbeitenden, die Begeisterung für den Lehrberuf und die hohe Professionalität, die an den Tag gelegt wird. Ob Lehrerin, Hortmitarbeiter, Heilpädagogin oder Schulleiter: Sie alle setzen sich für das Wohl der Kinder ein und suchen nach den geeignetsten Methoden, um die Kinder zu begeistern und zu hohen Leistungen zu motivieren. Wenn ich in einer Klasse die neugierigen Blicke der Kinder sehe oder die Zufriedenheit im Hort erlebe, freue ich mich über die Möglichkeit, mich für die Schule und die Tagesstrukturen einsetzen zu dürfen. Ich bin überzeugt, dass wir in Uster qualitativ hochwertigen Unterricht und sehr gute Betreuungsangebote haben, was in den unabhängigen Berichten der Fachstelle für Schulbeurteilung auch immer wieder bestätigt wird. Selbst verbringe ich die meiste Zeit an Sitzungen mit den Schulleitungen und Fachstellenleitungen oder für Projekte.

Die spannendsten und zugleich erfolgreichsten Projekte in meiner Amtszeit sind der Bau des Schulhauses Krämeracker und die Lancierung der ersten Tageschule für Uster. Das Bauprojekt Krämeracker verläuft sowohl finanziell wie auch zeitlich gemäss den Vorgaben und der Planung. Bereits seit einem Jahr sind wir daran den Schulbetrieb vorzubereiten. Während es im letzten Schuljahr darum ging, die Schulleitungen für das neue Schulhaus zu rekrutieren geht es nun darum die Teams gut aufzuteilen und sämtliche Vorbereitungen zu treffen, damit der Schulbetrieb am 18. August 2018 reibungslos aufgenommen werden kann. Die Tagesschule wiederum besteht nun in ihrem dritten Jahr. Die Primarschulpflege hat beschlossen, die Pilotphase um drei Jahre zu verlängern, damit nicht während der Aufbauphase über eine allfällige Fortführung entschieden werden muss. Durch die Verlängerung können wir auf uns dann auf genügende ordentliche Betriebsjahre abstützen, um eine Entscheidung über die weiter Zukunft des Tagesschul-Modells in Uster zu fällen.

Froh und dankbar bin ich über die gute Zusammenarbeit in der Schulpflege. In einer offenen und respektvollen Diskussionskultur können wir trotz unterschiedlichen Meinungen und Haltungen fachlich fundierte und gute Entscheidungen für die Primarschule Uster herbeifrühen. Dabei werden wir unterstützt von der Schulverwaltung, die nach einer schwierigen Startphase mit vielen Wechseln zunehmend an Boden gewinnt und mit einem fachlich kompetenten und engagierten Team die Primarschulpflege unterstützt und berät.

Ich bin motiviert mich bei den Wahlen am 15. April 2018 für eine zweite Legislatur als Primarschulpräsidentin und Stadträtin zur Verfügung zu stellen.

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