Standpunkte Primarschule

Bildung als Kernaufgabe. Bildung ist die Grundlage für Selbstbestimmung, soziale Gerechtigkeit und Demokratie. Sparmassnahmen gefährden die Qualität und damit das Fundament unserer Gesellschaft. Gute Bildung kostet – schlechte Bildung noch viel mehr.

Von Tagesschule zu SchulePlus. Uster entwickelt die Tagesschulabteilung weiter zu SchulePlus. Ziel ist, dass alle Kinder von der engen Zusammenarbeit zwischen Unterricht und Betreuung profitieren und Chancengerechtigkeit gestärkt wird.

Draussen lernen. Mit Unterstützung von Silviva und dem BASPO wurde draussen lernen an allen Schulen eingeführt – für nachhaltiges Lernen, bessere Gesundheit und stärkere Sozialkompetenz.

Flexible Personalressourcen. Unsere Schulen brauchen Handlungsspielräume statt starre Vorgaben. Flexiblere Ressourcenzuteilung ermöglicht passgenaue Unterstützung und stärkt die Qualität des Lernens. Vertrauen in pädagogische Professionalität ist zentral.

Schule für alle. Ich setze mich für eine inklusive Schule ein – sie stärkt Kinder langfristig und spart Kosten. Schule gelingt nur im Zusammenspiel von Familien, Stadt, Vereinen, Wirtschaft und Politik. Bildung ist Gemeinschaftsaufgabe.

Schule weiterentwickeln. Hausaufgaben und Noten gehören reformiert. Neue Beurteilungsformen stärken die Lernmotivation. Gute Lehrpersonen sind der Schlüssel zum Lernerfolg – deshalb investieren wir in Aus- und Weiterbildung und Teamarbeit.

Schulraumplanung. Uster wächst, aber die Kinderzahlen verändern sich unterschiedlich. Wir sanieren Schulen, erweitern Räume für Unterricht und Betreuung und schaffen kindgerechte Aussenräume mit Schatten, Biodiversität und Aufenthaltsqualität.

Frühförderung vernetzen. Frühe Förderung ist entscheidend. Durch enge Zusammenarbeit zwischen Bildung, Soziales und Präsidiales können Kinder frühzeitig unterstützt werden – unabhängig von Zuständigkeiten oder Budgets.

Eltern als wichtigste Partner. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule stärkt jedes Kind. Gleichzeitig müssen wir Grenzen setzen, wenn Eltern Lehrpersonen bedrängen. Engagement soll konstruktiv und respektvoll bleiben.

go offline bis 4. Frühkindliche Bildschirmnutzung schadet Sprache, Konzentration, Schlaf und sozialer Entwicklung. Mit der Kampagne go-offline-4.ch und der Initiative für eine smartphonefreie Kindheit setzen wir ein Zeichen: Kinder brauchen echte Begegnungen, Spiel und Präsenz – nicht Displays. Erwachsene müssen dabei Vorbild sein.

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